Jahresbericht der Bundesnetzagentur: Handy ersetzt Festnetz

Noch vor Jahren war es kaum denkbar, dass man im Haushalt ohne einen Festnetzanschluss auskommt. Die Zeiten haben sich geändert. Das Handy ist aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Für alle heranwachsenden Generationen gehört es mittlerweile zum zentralen Lebensmittelpunkt und lässt den Festnetzanschluss immer mehr in Vergessenheit geraten.

Laut aktuellen Zahlen der Bundesnetzagentur ersetzt das Handy immer häufiger den Festnetzanschluss. Für diesen Trend sind vor allem Smartphones und Tablet-PCs verantwortlich, über die auch die mobile Internetnutzung zunehmend verstärkt wird. Zwangsläufig führt es dazu, dass das Festnetz durch den Mobilfunk ersetzt wird, wie vom Präsidenten der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, bei der Präsentation des Jahresberichts zu hören war.

Aktuell sollen 83 Prozent aller Deutschen im Besitz eines Mobiltelefons sein. 114 Millionen Mobilfunkteilnehmer gibt es insgesamt. Demnach ist jeder Bundesbürger durchschnittlich im Besitz von 1,4 Handys. Ausschließlich über einen Festnetzanschluss verfügen lediglich noch 16 Prozent der Haushalte.

Aber nicht nur das mobile Telefonieren wird immer beliebter. Auch der Versand von SMS nimmt ungebrochen an Fahrt zu. 2011 wurden insgesamt 55 Milliarden SMS versandt. Im Vergleich zu 2010 ist das ein Anstieg um 30 Prozent, der sich insbesondere durch sinkende Telekommunikations-Preise und SMS-Flatrates erklären lässt.

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