DSL Speedtest – ein Muß für DSL kunden

DSL (Digital Subscriber Line, digitaler Teilnehmeranschluss) ist in den vergangenen Jahren immer schneller geworden. Waren Kunden in der Anfangszeit mit einem 1.000er-DSL-Anschluss zufrieden, sind heute Bandbreiten von 6.000 bis 16.000 kbits üblich. Wer schnell im Internet surfen möchte und Wert auf flotte Up- und Downloads legt, muss allerdings auch mehr bezahlen. Je höher die Leistung des DSL-Anschlusses ist, desto teurer wird es. Die Frage, die sich vielen Kunden dabei stellt: Ist die Geschwindigkeit, für die ich bezahle, auch korrekt? Die einfachste Möglichkeit, die tatsächliche Bandbreite zu kontrollieren, sind Speedtests.

Sie funktionieren nach einem recht simplen Prinzip: Für den Speedtest werden unterschiedlich große Datenpakete hin- und hergeschickt. Zum einen lädt das Programm Daten von einem Server auf den PC. Damit überprüft das System die aktuelle Downloadgeschwindigkeit. Zum anderen wird eine Datei vom Rechner zum Server gesendet, um das Upload-Tempo zu bestimmen. Der Speedtest wertet anschließend die Zeiten aus, die für die Aufgaben benötigt wurden. Um ein Ergebnis zu erhalten, müssen vorher die Informationen zum DSL-Anschluss eingegeben werden. Dazu gehören unter anderem der Anbieter, die Bandbreite, die Postleitzahl und ob die Verbindung per LAN oder WLAN zustande kommt.

Anhand dieser Daten zeigt der DSL-Speedtest, ob die erreichten Werte mit denen übereinstimmen, die der Anbieter verspricht bzw. die angesichts der Bandbreite erreicht werden müssten. Die Bewertung erfolgt nach Schulnoten oder aber dem Ampel-Prinzip mit „Grün“ für optimal und „Rot“ für „zu langsam“. Um ein schlüssiges Bild zu erhalten, sollte der Speedtest mehrmals zu unterschiedlichen Zeiten ausgeführt werden. Schwankungen bei der Übertragungsgeschwindigkeit lassen sich technisch nicht vermeiden und sind zum Teil auch davon abhängig, wie weit der nächste Verteiler entfernt ist und wie viele Kunden gerade online sind.

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